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Artikel: Kochmesser oder Santoku Messer – Was passt zu mir?

Kochmesser oder Santoku Messer – Was passt zu mir?

Es ist das Duell der Giganten in der Küche: Auf der einen Seite der europäische Klassiker, das Kochmesser (Chef’s Knife). Auf der anderen Seite der japanische Herausforderer, das Santoku Messer. Beide sind Allrounder, beide sind scharf – doch welches Messer gehört in deine Hand?

Bei Damastchef erleben wir oft Kunden, die unsicher sind. Die Antwort hängt weniger davon ab, was du schneidest, sondern wie du schneidest. In diesem Vergleich klären wir ein für alle Mal: Kochmesser oder Santokumesser?

1. Die Klingenform: Bauch vs. Hoher Rücken

Schon auf den ersten Blick unterscheiden sich die beiden Messer deutlich.

  • Das europäische Kochmesser: Es hat eine spitz zulaufende Klinge, die oft 20 cm oder länger ist. Die Schneide ist stark geschwungen (sie hat einen "Bauch"), was das typische Wiegen auf dem Brett ermöglicht.
  • Das Santoku Messer: Es ist meist kompakter (ca. 16–18 cm). Charakteristisch ist der hohe Klingenrücken, der in einer steilen Kurve zur Spitze hinabfällt. Die Schneidelinie ist viel gerader und flacher als beim Kochmesser, was für mehr Präzision sorgt.

2. Die Schneidetechnik: Wiegen vs. Choppen

Hier liegt der entscheidende Unterschied. Aufgrund der Klingenform erfordern beide Messer unterschiedliche Bewegungen.

Das Kochmesser: Der Wiegeschnitt (Rocking Motion)

Durch die geschwungene Klinge kannst du das europäische Messer wunderbar auf dem Brett "wiegen". Die Spitze bleibt dabei fast immer auf dem Brett, während du den hinteren Teil der Klinge auf und ab bewegst. Das ist perfekt, um Kräuter fein zu hacken oder Gemüse schnell grob zu zerkleinern.

Das Santoku: Der Druckschnitt (Push Cut / Chopping)

Das Santoku ist der Meister des Druckschnitts. Aufgrund der flacheren Klinge hebst du das Messer eher an und führst es in einer Bewegung nach unten und leicht nach vorne. Du "choppst" das Schnittgut. Das erlaubt extrem präzise, hauchdünne Scheiben bei Gemüse und Fleisch, ohne das Schnittgut zu quetschen.

3. Wofür eignet sich welches Messer?

Wähle das Kochmesser, wenn:

  • Du gerne mit dem Wiegeschnitt arbeitest.
  • Du oft sehr großes Schnittgut (z.B. Kürbis, große Melonen, Hähnchen) zerteilen musst und die extra Länge und Schwere brauchst.
  • Du ein "Arbeitstier" für grobe Aufgaben suchst.

Wähle das Santoku Messer, wenn:

  • Du präzise arbeiten möchtest (z.B. feine Gemüsewürfel, Fleisch parieren).
  • Du ein leichteres, handlicheres Messer bevorzugst, das auch bei längerer Arbeit das Handgelenk schont.
  • Du viel Gemüse, Fisch und knochenloses Fleisch verarbeitest (die "drei Tugenden").

Fazit: Tradition oder Präzision?

Es gibt kein "Besser" oder "Schlechter". Wer die schwere, wuchtige Art mag, greift zum europäischen Kochmesser. Wer die japanische Leichtigkeit, die Ästhetik von Damaststahl und den präzisen Druckschnitt liebt, wird mit einem Santoku glücklicher.

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